Selbstverständnis
Ausstellungen / Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
Teilnahme an internationalen Festivals und Projekten (Auswahl)
Videoscreenings (Auswahl)
Auszeichnungen, Preise, Prämierungen
FördergeberInnen und UnterstützerInnen
Selbstverständnis
Social Impact arbeitet an der Entwicklung von Narrationen, d.h. bildhafte Illustrationen, die gesellschaftspolitische Reibungsflächen und Konflikte sichtbar machen. Eines der Schwerpunktthemen von Social Impact sind die Handlungseinschränkungen marginalisierter Gruppen.
Es wird ein Prozess entwickelt, der einen Konfliktbereich in der Öffentlichkeit sichtbar macht. Die Prozesse werden aber so gestaltet, dass sie nicht nur wissenschaftliche und künstlerische Recherchetechniken zur Erfassung der Ausgangslage benützen, sondern es wird auch versucht einen Schritt weiter zu gehen. Basierend auf der Umfeldanalyse werden Produkte entwickelt und erprobt, die einerseits die bearbeitete Problematik illustrieren aber auch im bearbeiteten gesellschaftlichen Konfliktbereich eine nachhaltige Wirkung entfalten.
Als Gestaltungsmittel zur Umsetzung dieser narrativen Illustrationen/Prozesse werden neben visuellen Medien wie Video, Fotografie und Grafik das gesamte Repertoire der Kunst des 20. Jahrhunderts eingesetzt. Es werden immer jene Medien ausgewählt, die für den jeweiligen Prozess die größtmöglichen Effizienz versprechen, z.B. partizipative Prozesse, performative Praxen, Gewinnspiele, Lectures, Kommunikationsplattformen, Aktionen, Inszenierungen, ….. Die Fülle an bereits verwendeten Medien reicht von Flugblättern bis bedruckten Plastiktaschen die vor Supermärkten verschenkt wurden, von Kinowerbespots und Videoinstallationen bis zu großformatige Fotografien oder einer Kollektion von Sommerbekleidung.
Die Ausformung und Konzeption der als soziale Prozesse bezeichneten Kunstprojekte von Social Impact wird berücksichtigt als zentralen Bestandteil bereits die aktiven Einbindung von Betroffenen und die Kommunikation über den Prozess und seine Ergebnisse mit den drei Zielgruppen Mitwirkende, Laufpublikum und Kunstlandschaft.
Als abschließender Schritt wird darauf bedacht genommen, dass die Projektergebnisse und Dokumentation bzw. die visuellen Rechercheergebnisse in die Kunstlandschaft rücktransferiert werden; in Form von Ausstellungen und Präsentationen. Damit wird ein sozialer Prozess auf Meta-Ebene mitgestaltet, nämlich die Diskussion um die gesellschaftliche Verantwortung von Kunst und deren gesellschaftspolitische Relevanz.
Beim Projektstart ist oftmals nicht fixiert, in welcher visueller Form sich die Rechercheergebnisse manifestieren. Trotzdem kann auf eine erfolgreiche Tätigkeit zurückgeblickt werden, bei der jede Intervention einen wertvollen gesellschaftspolitischen Impact geliefert hat.
1997: Gründung der Künstlergruppe Social Impact mit Sitz in Linz durch Hans Heis und Harald Schmutzhard
2000: Hans Heis zieht sich aus privaten Gründen zurück, Social Impact wird als Einmensch-Label von Harald Schmutzhard weitergeführt
2000/2001: Lehrauftrag an der Kunstuniversität Linz (A)
2001: Forschungsaufenthalt an der Manchester Metropolitan University (UK)
2005-2007: Lehre an der HLW für Kommunikations- und Mediendesign Linz
2007: Social Impact erhält von Linz 09 den Zuschlag für 3 Projekte, dadurch vergrößert sich Social Impact vom Einmensch-Label zu einem Team
2008/2009: Lehrauftrag an der Kunstuniversität Linz (A)
Ausstellungen / Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009
„Linz Blick", Lentos Kunstmuseum, Linz (A)2008
„Kommen und Gehen", Linz (A)
„nohoney@waermepol", Wärmepol, Linz (A)
„MITNIMMSEL - Souvenirs von KünstlerInnen", The Catchy Patchy Store, Linz (A)2007
„FAME II", Mexico City (Mex)
„Networking", Bottini dell´Olio, Livorno (I)
„CZECHpoint", Gallery of Arts, Zilina (SK)
„Kunstterror", Nordico - Museum der Stadt Linz, Linz (A)2006
„<trafficspheres> <graphicscapes>", Mexico City (Mex)
„SEXARBEIT. Alltag Mythen Gewalt", Künstlerhaus Bethanien, Berlin (D)
„CZECHpoint", NoD-Roxy Gallery, Prag (CZ)
„150 Tage FLUCHTpunkt", Fluchtpunkt, Innsbruck (A)2005
„Rethinking Marx”, Museum San Marcos, Lima (Peru)
„Rethinking Marx”, Ojo Atomico, Madrid (E)
„Cultural Politics“, Associazione Culturale „Durchblick, Milano (I)
„no_milk///no_honey“, ArciBlob, Monterosa (I)
„Das Auge des Ich“, Alexanderplatz, Berlin (D)
„evolutionäre Zellen 2004“, NGBK, Berlin (D)
„EMPTY ROOMS“, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe (D)
„evolutionäre Zellen 2004“, Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen (D)
„E55 /// Zur Situation am Straßenstrich”, Kunstverein Weiden (D)
„T-Shirts als politische Botschaft“, Universität Oldenburg (D)
„The Essence“, MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst Wien (A)
„Schau_Bauen”, SOHO in Ottakring, Wien (A)
„Face_the_Trend”, Moviemento-Art-Galerie, Linz (A)
„Austria. Waits for You!“, Kulturhof Amstetten (A)
2004
„Trading Places”, Pump House Gallery, London (UK)
„Open Mike II“, Galerie für Landschaftskunst, Hamburg (D)
„Entering EU”, Paraplufabriek, Nijmwegen (B)
„Born in Europe – New Identities“, Martin-Gropius-Bau, Berlin (D)
„Soft Logics”, Kunsthaus Stuttgart, Stuttgart (D)
„E55”, Galerie Raskolnikov, Dresden (D)
„Exciting Europe“, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig (D)
„On the Situation of ….”, Die Bank, München (D)
„april meeting”, BSCC, Beograd (YU)
„Staatsaffäre", OK Centrum of Contemporary Arts, Linz (A)
„Summer Sale”, Galerie Hofkabinett, Linz (A)
„superart“, Kunstsupermarkt, Linz (A)
„Backstage*Tourismus*Reisebüro“, Forum Stadtpark, Graz (A)
„Urlaubserinnerungen 2004“, BAODO im NiL, Graz (A)
„Hidden Files“, Museum Arbeitswelt, Steyr (A)
2003
„Home and Away”, The Latch, Los Angeles (USA)
„L`Europe unie contre l`Esclavage“, Hellenic Police Headquarters, Athens (GR)
„On the Situation of ….”, Galerie Raskolnikov, Dresden (D)
„evolutionäre Zellen“, Freiraum / transeuropa, Museumsquartier Wien (A)
„Schengenblick”, Dom im Berg, Europäische Kulturhauptstadt, Graz (A)
„takeOFF 02“, Forum Stadtpark, Europäische Kulturhauptstadt, Graz (A)
„< remembrances /// Andenken >“, Oberösterreichischer Kunstverein, Linz (A)
2002
„evolutionäre Zellen“, NGBK, Berlin (D)
„Art Fair 2002”, London (UK)
„L`Europe unie contre l`Esclavage“, web-bar, Marseilles (F)
„L`Europe unie contre l`Esclavage“, Human Rights Festival, Yerevan (Armenia)
„Kohärenzen des Geschmacks“, Haus der Fotografie, Burghausen (D)
„border rescue“, ARS Electronica, Linz (A)
„SUBJEKT STADT“, transpublic, Linz (A)
2001
„L`Europe unie contre l`Esclavage“, La Grande Arche, Paris (F)
„1. Internationaler Marianne-Brandt Wettbewerb“, Galerie Rosenkranz, Chemnitz (D)
„L`Europe unie contre l`Esclavage“, UNO-City, Wien (A)
„best of 01“, Kunstverein Paradigma, Linz (A)
„BEfristet“, Kunstraum Goethestrasse, Linz (A)
Teilnahme an internationalen Festivals und Projekten (Auswahl):
2008
ARS Electronica Festival, Linz (A)
ELEVATE Festival, Graz (A)2007
NETWORKING 2007, Livorno (I)
2005
SOHO in Ottakring, Wien (A)
ELEVATE Festival, Graz (A)
2004
Crossing Europe, Filmfestival Linz (A)
april meeting, Beograd (YU)
2003
Los Angeles International (USA)
„Jezevo Motel“, Zagreb (HR)
Europäische Kulturhauptstadt Graz 2003 (A)
steirisc[:her:]bst, Graz 2003 (A)
„HUMO Masterclass“, Rafael Lozano-Hemmer & AEC, Linz (A)
2002
ARS Electronica Festival, Linz (A)
Videoscreenings (Auswahl):
2008
„E55“, Cango, Firenze (I)2005
„border rescue“, Side Cinema, Newcastle (GB)
„hidden files”, Norddeutsches Theatertreffen 2005, Städtische Bühnen Osnabrück (D)
„border rescue“, Università degli Studi di Palermo (I)
„E55”, Kunsthaus Dresden (D)
„E55”, Kunstuniversität Linz (A)
„One Safe Way into ….”, Moviemento Linz (A)
Auszeichnungen, Preise, Prämierungen:
2006
Linz_im_Puls, Prämierung
2005
Linz_im_Puls, Prämierung
KUPF Innovationstopf, Prämierung
2004
Inter-Kultur-Preis, Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ.
2003
Auslandsstipendium des BKA am Egon-Schiele-Art-Centrum, Cesky Krumlov
AiRport_03 Stipendium Forum Stadtpark / Europäische Kulturhauptstadt Graz 2003
Arbeitsstipendium des Landes Oberösterreich
2002
Stipendium der Emanuel und Sofie Fohn-Stiftung für höchstbegabte Studienabsolventen
Leistungsstipendium der Kunstuniversität Linz
KUPF Innovationstopf, Prämierung
2002
Internationaler Marianne-Brandt-Wettbewerb, Auszeichnung
Förderstipendium der Kunstuniversität Linz
FördergeberInnen und UnterstützerInnen:
Wir bedanken uns bei der Firma X-Net Services fuer die langjährige und umfassende Unterstützung. Ohne diese Unterstützung wäre die erfolgreiche Arbeit von Social Impact undenkbar.
Im zehnten Jahr seines Bestehens erhält Social Impact 2007 erstmals eine Förderung des Jahresprogramms durch das Büro "Linz Kultur" (politisch verantwortlich Kulturreferent Dr. Watzl, VP). Die Jahresförderung von 4.000,-- Euro beträgt ca. 1 Zwanzigstel des aktuellen Jahresbudget 2007 von Social Impact in der Höhe von 74.000,-- Euro.
Von der Landeskulturdirektion Oberösterreichs (politisch verantwortlich Kulturreferent Dr. Puehringer, VP) werden die "medienkulturelle Tätigkeiten" von Social Impact im Jahr 2007 mit 4.000 Euro gefoerdert. Die Summe von 4.000,-- Euro beträgt ca. 1 Zwanzigstel des aktuellen Jahresbudget 2007 von Social Impact in der Höhe von 74.000,-- Euro.
Öffentliche Förderungen einzelner Projekte sind bei den jeweiligen Projektbeschreibungen angeführt.
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Verein für Kunst und Aktionsforschung |
A-4020 Linz, Elisabethstr. 1 |
Tel. ++43 (0) 732 - 773 142 - 33 |