Hart aber Herzlich 01.06.2002 31.10.2002

Konfliktarbeit anlässlich einer kollektiven Übersiedlung von 1500 Menschen. Selbstrepräsentation und Ermächtigung von Jugendlichen mittels Videoarbeiten.

Am "Harter Plateau" siedeln 1500 Menschen aus vor dem Abriss stehenden Plattenbauten gemeinsam in eine eigens errichtete Siedlung um. Im Gefolge dieser Umsiedlung im Juli 2002 werden sich die einzelnen Jugendgruppierungen im Umfeld der neuen Wohnungen neue Räume "erobern" müssen. "Hart aber herzlich" soll dabei helfen, diesen Prozess möglichst konfliktfrei zu gestalten.

Im Zentrum der Arbeit stehen die Reibungsflächen zwischen den einzelnen Jugendgruppen und zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Durch Selbstrepräsentation soll die gegenseitige Akzeptanz erhöht werden.

In Zusammenarbeit mit den Streetworkern am Harter Plateau werden mit den Jugendlichen Konzepte für Videos ausgearbeitet, die ihnen die Möglichkeit geben, auf ihre persönlichen Anliegen aufmerksam zu machen. Den Start bildet ein mehrtägiger Workshop zur Vermittlung von Basiswissens über Videotechnik und Schnitt.

Homepage von Hart aber Herzlich


Blick aus dem 20. Stockwerk

Die Wohntürme bei Nacht


Die einzelnen Jugendgruppen werden bewusst nicht gemischt und arbeiten eigenständig an der Verwirklichung ihrer Ideen. Betreut werden die Arbeiten von den beiden Künstlerinnen Natalia Müller und Barbara Pitschmann.

Den Schlusspunkt des Projektes bildet im Herbst 2002 eine Party mit DJ-Line, Diskussionen und Gesprächen, bei der alle Videoarbeiten präsentiert werden, um das gegenseitige Akzeptieren der verschiedenen Jugendgruppierungen vor Ort zu fördern.

    




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